Fulda. Am vergangenen Donnerstag war die hessische Ministerin Diana Stolz (Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege) zu Gast beim Lions Club Fulda-Bonifatius.
Der Polit-Talk mit der Hessischen Ministerin Diana Stolz fand in der Eventlocation am Sippelshof in Fulda statt.

Lions-Präsident Gerrit Schwendner führte mit guter Gelassenheit
durchs Programm, trotzdem aber wissend, dass er eine hochkarätige Persönlichkeit vor sich hat.
Diana Stolz wiederum präsentierte sich als Mischung aus Vollblutpolitikerin,
pragmatischer (unterschwelliger) Juristin und Mutter mit gesundem Realitätssinn – eine Kombination, die einen spannenden Abend garantierte.

Die Ministerin erzählte von ihrem Weg: erst Jura, dann Kommunalpolitik im Kreis Bergstraße, wo sie als Kreisbeigeordnete Projekte für Kinder,
Familien und Gesundheit vorantrieb. Dort entstand auch das Projekt der „Gemeindeschwester“, das sie zunächst skeptisch betrachtete,  dann aber mit einem Funkeln in den Augen erwähnte – offenbar eines dieser Herzensprojekte, die man nicht vergisst, selbst wenn man inzwischen Ministerin ist.
Ihre ersten Schritte in der Landespolitik machte sie unter Silke Lautenschläger, und man merkte schnell: Stolz ist nicht nur beruflich engagiert, sondern auch persönlich involviert – schließlich hat sie selbst Kinder und kennt die Herausforderungen, über die sie spricht, nicht nur aus Aktenordnern.
Im Gespräch ging es um überforderte Eltern, Jugendämter als Partner statt Schreckgespenster und die Frage, wie man Familien stärkt, bevor es „brennt“.
Präsident Gerrit Schwendner stellte seine Fragen mit der Präzision eines Chirurgen und der Neugier eines Vaters, der wissen will, wie Politik eigentlich funktioniert.
Zum Abschluss folgte eine Entweder-Oder-Runde, in der die Ministerin mit sportlicher Gelassenheit zwischen zwei Optionen wählte – ein Format, das den Abend mit einem Augenzwinkern abrundete.

So blieb am Ende der Eindruck eines kurzweiligen, offenen und überraschend persönlichen Gesprächs, das zeigte, dass Politik nicht nur aus Paragrafen, Programmen und Pressemitteilungen besteht, sondern auch aus Menschen, die mit Herzblut arbeiten.